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Das 45 Jahre alte Haus in Lübeck-Brandenbaum wurde auf Neubau-Niveau saniert. Schon beim Hauskauf vor vier Jahren war dem Ehepaar Hinz klar: „Das wird unser Traumhaus – aber erst nachdem wir es energetisch auf Vordermann gebracht haben.“ In diesem Jahr folgten dann Taten und die Familie nahm die Modernisierung ihres Einfamilienhauses im Lübecker Stadtteil Brandenbaum in Angriff. Mit Erfolg: Nach nur vier Monaten Umbau- und Sanierungsarbeiten entspricht das 45 Jahre alte Gebäude in punkto Energieverbrauch nun dem Niveau eines Neubaus. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Der Heizölbedarf für Heizung und Warmwassererzeugung liegt bei nur noch gut 1.500 Litern im Jahr. „Wir haben unser Haus Mitte dieses Jahres komplett saniert. Die neue Heizung plus Solaranlage und Wohnraumlüftung, gute Dämmung von Dach und Fassade sowie neue Fenster bringen insgesamt eine Energieeinsparung von 73 Prozent“, sagen die Hausbesitzer.

Neben der energetischen Verbesserung freuen sich die Bauherren auch über eine deutlich freundlichere Optik und viel besseren Wohnkomfort. Nicht zu vergessen ist auch die Wertsteigerung des Hauses. „Rundum eine lohnende Aktion“, resümiert das Ehepaar Hinz. Bis zur Sanierung wurde das Haus über einen 45 Jahre alten Wechselbrandkessel für Öl und Holz mit Wärme versorgt. Nun gewährleistet eine Kombination aus Öl-Brennwertheizgerät und Solarthermieanlage eine effiziente Wärmeerzeugung. Die fünf Quadratmeter große Solarkollektoranlage auf dem Dach liefert Wärme für die Brauchwassererwärmung. Neben dem effizienten Heizsystem tragen eine rund 16 cm starke Wärmedämmung der Außenmauern, eine 26 cm dicke Dämmschicht im Dach sowie neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung zu der beachtlichen Energieeinsparung bei.

Für die gesamte Investition von gut 100.000 Euro hat das Ehepaar Hinz neben staatlichen Fördermitteln auch einen Zuschuss der „Aktion Energie-Gewinner“ des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) einplanen können. Das Hamburger Institut fördert im Rahmen des gleichnamigen Modernisierungswettbewerbs vorbildliche energetische Haussanierungen mit Zuschüssen. Die von einer Jury ausgewählten „Energie-Gewinner“ aus Lübeck können sich über einen IWO-Zuschuss von 10.931 Euro freuen.

Grundlage der Jury für die Auswahl der Familie Hinz war eine umfassende energetische Bewertung des Gebäudes durch die Experten vom Ausstellungs- und Beratungszentrum EnergieSparHaus Lübeck. „Das Haus hatte vor der Sanierung einen Jahresprimärenergiebedarf von 236 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Heute liegt dieser Wert bei 63, das entspricht nur noch sechs Litern Heizöl“, erläutert der Energieberater Frank Schauf vom EnergiesparHaus Lübeck.

Bildquelle: IWO

Best-Practice-Beispiel in Schleswig-Holstein gefördert durch die IWO

Wir sind als Experten in der Energieeffizienz Liste der Dena eingetragen und erstellen als Sachverständige Anträge für Förderungen bei der KfW, BAFA und der IFB

Aktuelles

Energiegewinner

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01.08.2015

Für die Sanierung zum KfW- Effizienzhaus oder einer energetischen Einzelmaßnahme gelten neue Förderbedingungen. Förderungen bis zu 100.000 Euro Kreditbetrag bei Effizienzhäusern und Tilgungszuschüsse bis 27,5 % sind möglich, bei Einzelmaßnahmen bis zu 50.000 Euro Kreditbetrag und Tilgungszuschüsse von 7,5%.  

Investitionszuschüsse sind bis 30% der förderfähigen Kosten möglich.

01.10.2014

Private Eigentümer und Mieter erhalten für den Abbau von Barrieren in Wohngebäuden Zuschüsse in Höhe von 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5000 Euro.

01.06.2014

Verkäufer und Vermieter von Gebäuden und Wohnungen sind verpflichtet einen Energieausweis an Käufer und Mieter zu übergeben. Der Einergieausweis muss bereits bei Besichtigung vorgelegt werden

01.06.2014

Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden und nach den 01.01.1985 eingebaut  wurden müssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden. Wurden die Heizkessel vor 01.01.1985 eingebaut dürfen diese schon ab 2015 nicht mehr betrieben werden.

Energiesparhaus Bergedorf, Vierlandenstrasse 31

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